Die Welt

Die Welt ist ein riesengroßer Spielplatz.

Leider vergessen wir das beim erwachsen werden. Alle Menschen, alle Lebewesen sind ein Teil Vergangenheit und Zukunft eines jeden von uns.

Es sollte uns nicht wichtig sein woher jemand kommt; uns nicht interessieren ob jemand Geld hat oder Arm ist oder ob die Klamotten an dessen Körper von einer bestimmten Fabrik hergestellt wurden.

Jeder ist gleich viel oder gleich wenig wert. Kein Lebewesen ist was Besseres durch den Besitz von Eigentümern oder das Lernen von Büchern.

Behandelt jeder jeden gleich und gut, ist das Resultat unumgänglich eine bessere Welt.

Habe gelernt dass das leider nicht so ist. Aber warum nicht? Wir sind alle Erdlinge. Grenzen, Regeln, Banken, Geld sind nur Erfindungen von vor Ewigkeiten verstorbenen machtgierigen Menschen. Uns wurde nur antrainiert darin zu leben.
Antrainiert Grenzen zu akzeptieren die um jedes Land auf der Erde führen.
Antrainiert Tag für Tag einem Konsumverhalten zu folgen und alles nötige zu tun um dies am Leben zu erhalten. Antrainiert bunt bedrucktes Papier als wertvoll zu akzeptieren. Was bald ersetzt wird und wir nur noch mit Plastik oder unseren Smartphones bezahlen. Dann werden wir antrainiert dem sogenannten Buchgeld zu vertrauen.
Antrainiert alle Menschen in Schubladen zu stecken, abhängig von dessen Herkunft oder Religion.
Bei Hunden ist es uns egal in welchem Land es zur Welt kam. Lediglich die Rasse interessiert uns. Es setzt gewisse äußerlichen Erscheinungen sowie Grund-Charakterzüge fest.
Theoretisch wie bei Menschen: unsere Herkunft legt das äußerliche Erscheinungsbild fest und schafft durch die Grund-Charakterzüge, Tradition und Gewohnheiten jemand einmaliges. Von da an ist jeder selbst dafür verantwortlich was er tut, sagt, denkt oder sich antrainieren lässt.

Doch bei Menschen denken wir anders als bei Hunden. Bei Menschen macht es einen Unterschied woher sie kommen oder woran sie glauben.

Es gibt Gründe warum wir Grenzen haben, Geld zum Zahlen nutzen, Kriege gegen andere Menschen führen. Gegen andere Lebewesen des gleichen Planeten.

Warum schreibe ich das alles? Aus Frust! Ich bin kein Befürworter des allgemeinen Systems. Aber eine abgeschiedene Einsamkeit ist leider auch keine Alternative für mich. Habe es sozusagen akzeptiert „im“ System zu leben. Aber was mir weh tut zu akzeptieren ist dass wir uns als „Zivilisation“ und intelligent bezeichnen aber gleichzeitig nach über 10.000 Jahren Zivilisation (!) noch immer Menschen anderer Herkunft, anderer Religion oder einem anderen gesellschaftlichem Grad als was minderwertig behandeln, sie in Schubladen stecken, Kriege gegen sie führen und das meist für die Habgier von anderen. Fangt endlich an zivilisiert und intelligent zu sein und behandelt Menschen wie Menschen! Grenzen mögen für Landkarten gut sein aber nicht für den Kopf. Urteilt nicht über individuelle Menschen aufgrund eurer antrainierten Vorurteile.
Menschen die für ihre Religion sterben und andere mitnehmen tun dies auch nur weil es ihnen jemand eingeredet hat, weil sie darauf antrainiert wurden. Anstatt von Kugeln sollte uns wichtiger sein die richtigen Gedanken in die Köpfe dieser Menschen zu bringen.
Es sollte völlig normal und „antrainiert“ sein dass wir uns alle gegenseitig gleich sehen und behandeln; dass wir uns hilfsbereit begegnen – jeder Mensch gehört zu dir.
Fangt an zivilisiert und intelligent zu sein oder hört auf euch so zu bezeichnen.

 

Noch was an die, die für ihre Religion andere töten würden: völlig egal welcher Religion du folgst, an welchen Gott du glaubst – wenn es deinen Gott wirklich gibt dann ist jeder Menschen auch ein Geschöpf, ein Kind von deinem Gott. Und kein Gott ist darüber erfreut dass eines seiner Kinder andere tötet nur weil sie an einen anderen Gott glaubten! Und jeder Gott hat selbst die Macht alle anders- oder ungläubigen verschwinden zu lassen – er war es ja auch der sie hergebracht hat.

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